this is gonna take decades of therapy

Montag, 21. April 2008

Depressivitätenkabinett

Ich habe es heute geschafft, drei Stunden lernend und übersetzend auf einer nasskalten Frühlingswiese zu liegen und mir trotz der drei Menschen, die besorgt vorbeigeschaut haben, bisher noch keine Erkältung/Blasenentzündung geholt zu haben. Das war aber auch schon alles an Positivem, was ich für heute aufbringen kann. Heute schreibe ich dann eben mal das auf. Kontraproduktiv, aber vielleicht blicke ich irgendwann zurück und lache mich selber aus: "Ha! Was hab ich denn an einem Montagabend Ende April 2008 für harmlose Problemchen gehabt?!" oder noch besser: "Tja, kommt Zeit kommt Rat, mittlerweile bin ich ein zufriedener und glücklicher Mensch". Ich kratze Nagellack schichtweise ab. Ich mache enorm peinliche Witze, die niemand versteht. Ich murmle gerne vor mich hin, weil ich eigentlich gar nicht will, dass mich die anderen verstehen. Ich kann mich nicht entscheiden. Ich drücke Pickel aus. Ich bin egoistisch. Ich habe staubtrockene Haut und bekomme langsam Haarausfall. Ich bin nicht freundlich genug zu den Menschen, die ich liebe, die mich lieben - ich kann Zuneigung einfach wahnsinnig schlecht zeigen. Ich ziehe mich an wie eine 40jährige. Ich werde nächsten Monat 20, 20 mit einer ZWEI vor der Null, wäre aber viel lieber... 10? Ich fühle mich manchmal uralt, aber meistens wie ein Kleinkind. Ich habe Angst vor der Veränderung und der Verantwortung. Um mich herum fangen alle wie wild an, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Mit Anfang 20? HILFE! Wie war das noch mit meinem letzten Kindergeburtstag? Ich bin schüchtern. Ich fühle mich minderwertig in Gegenwart von schönen Menschen. Schlauen, gemeinen, arroganten Menschen. Allen Menschen! Allen! Aber besonders schönen. Hmpf. An manchen Tagen fühle ich mich ok, an manchen sehr hässlich, in wenigen seltenen Stunden wunderschön. Ich ignoriere mein Übergewicht "optisch" und auch wie es mich belastet, ich kämpfe dagegen, aber am Ende siegt immer die Faulheit. Ich glaube, ich trage alle meine Unzulänglichkeiten und Komplexe vor mir her, ganz unbewusst wirke ich also auch so verschlossen und seltsam, wie ich bin. Ich glaube, dass die Menschen das merken und darauf reagieren. Nicht alle, aber doch viele. Die Ausstrahlung eines Menschen macht eben viel aus. Ich wasche mir die Haare meistens einen Tag zu spät. Ich bin völlig unfähig, Ordnung zu halten. Ich bin viel zu verliebt in meine Katzen. Niemand ist verliebt in mich. Oder war es je. Ich bin der Freak, der Kumpel, der Kummerkasten. Ich warte immer auf bessere Zeiten. Aber bis jetzt ist ohne mein Zutun noch nichts besser geworden. Ich lerne selten aus Fehlern. Ich kann nicht gut damit umgehen, wenn Menschen viel weniger wissen, wie ich. Ich rede lieber mit älteren Menschen, als mit denen meiner Generation. Meistens. Manchmal weiß ich mit verwirrten alten Herrschaften aber auch einfach nichts anzufangen. Genauso wenig, wie mit Kindern. Ich fange viel an, und bringe es nicht zu Ende. Ich kann von einer Sekunde auf die nächste ein ganz anderer Mensch sein. Zumindest nach der Selbstwahrnehmung zu urteilen. Ich tendiere dazu, mich sowohl zu über- als auch zu unterschätzen; in manchen Gebieten rede ich mir schon seit Jahren Illusionen ein. Wahrscheinlich glaube ich mittlerweile daran. Ich träume den ganzen Tag vor mich hin und schmiede ehrgeizige Pläne, tu aber nie etwas dafür. Ich sehne mich nach so vielem, tu aber nie etwas dafür. Entweder sind meine Wünsche und somit die Motivation nicht stark genug... oder ich schiebe alles einfach gedanklich wieder in die Zukunft. Ich lebe sehr seltem im Hier und Jetzt - meistens in der Vergangenheit, sporadisch auch in der Zukunft. Ich denke immer, dass ich alles schon ganz alleine und ohne Anstrengungen kann und wundere mich dann, wenn ich "versage". Ich mag meine Nase nur an 6 Tagen in der Woche. Ich weiß ganz genau, was zu tun ist, und schaffe es nicht, das umzusetzen. Ich kaufe Bücher, die ich nicht lese. Etwa 50% meiner Buchbestände sind unvollendet. Ich lese viele Bücher gleichzeitig, aber wenn mir eines nicht zusagt, verstaubt es im Stapel ganz unten. Überhaupt lese ich eigentlich viel zu wenig. Von allem ein bisschen, nichts Ganzes, nichts Halbes... es ist wirklich peinlich, dass ich heute etwa zehnmal weniger lese als mit... 12? Obwohl ich gleichzeitig sicher zehnmal mehr Bücher und Geld habe. Ich bin ein Sammler. Ich horte alles in Kisten, Regalen, unter dem Bett oder einfach auf dem Schreibtisch. Allerdings genieße ich von Zeit zu Zeit auch das Wegschmeissen. Ich bin sehr beeinflussbar und adaptiere gerne fremde Meinungen und Vorlieben. Ich hasse Dienstage. Ich kenne keine Liebe. Nur Schwärmereien. Für Fahrlehrer. Zum Beispiel. Ich fühle mich an manchen Tagen wie "die Königin der Welt", viel häufiger allerdings wie der letzte Trottel. Überhaupt. An diesen Tagen ist das Leben ein einziges Spießrutenlaufen. Ich habe zu viele Schuhe, die ich nicht anziehe. Ich mache zu viele Fehler bei meinen Führerscheinfragebögen. Ich mache gerne absichtlich das, was schlecht für mich ist, obwohl ich eigentlich immer auf meinen Vorteil bedacht bin. Ich warte noch auf meinen ersten richtig langen tollen intensiven Kuss mit dem Richtigen. Ich bekomme leicht ein schlechtes Gewissen. Das kann ich wirklich körperlich spüren. Ist das normal? Wenn ich weiß, dass ich gerade etwas Un(ge)rechtes tue, jemanden ausnutze oder jemand viel zu nett zu mir ist, dann sticht es irgendwo zwischen Bauch und Brust. Ein gemeines Gefühl. Ich gehe immer den leichtesten Weg. Meine Ziele sind immer utopisch, deswegen erreiche ich nie etwas. Ich bin wahnsinnig perfektionistisch, aber komme nie an meine Vorgaben, deswegen gebe ich meistens gleich ganz auf. Nach außen hin sieht das dann aus wie das glatte Gegenteil von Perfektion. Ich lasse meine Freunde nicht wissen, wie sehr ich sie mag. Ich genieße schlechte Medien mehr als gute. Ich fühle mich so verdammt unvollständig. Insgeheim will ich heiraten und Kinder. Aber psst. Insgeheim mag ich Pink. Und Glitzer. Und auch Pferde, ein kleines bisschen. Aber das ist alles nicht ganz so geheim. Ich bin einfach noch kein großes Mädchen. Ich lüge gerne. Nein, eigentlich erzähle ich modifizierte Wahrheiten. Ich mag das Playboy-Cover von Fiona Erdmann. Ich KENNE Fiona Erdmann, verflucht. Ich fühle mich ohne schminke nackig. Und ganz ganz unsicher. Ich kaufe gerne ein. Viel zu gerne. Ich kann nicht sparen. Finde Unterarme sehr ästhetisch. Mir fehlt die Kraft zu Veränderung. Es macht mich manchmal traurig, dass ich andere Menschen nicht ändern kann, obwohl es mich eigentlich noch viel trauriger machen sollte, dass ich es nicht schaffe, mich selbst zu ändern.

to be continued, eigentlich sollte das hier alles offline laufen. Ich bin viel zu ehrlich ;)

Freitag, 11. April 2008

confessions of a slightly mad woman

cat power
cat power

Ich muss das hier jetzt wirklich mal gestehen, oder zumindest schriftlich fixieren, weil es mir in letzter Zeit immer öfter auffällt / rückwirkend klar wird: ich fühle mich von autoritären, älteren Männern wahnsinnig angezogen. Wah. Ich will gar nicht wissen, was das psychoanalytisch ordnungsgemäß gedeutet für mich heißt. Bestimmt was ziemlich Krankes. Aber das war bei mir schon immer so - zum Beispiel in der Schule, die Lehrer haben mich immer viel mehr interessiert als der männliche Rest vom Schützenfest. Sobald mir jemand sympathisch ist und mir moralisch/intellektuell/hierarchisch/wie auch immer überlegen ist, will ich ihn beeindrucken und ungeteilte Aufmerkamkeit. Sagen wir es mal so, dieses Verhalten lege ich schon auch bei Frauen an den Tag, aber wenn die Person meines Vertrauens männlich, zwischen 30 und 50, am besten noch verheiratet ist und nicht gerade wie Quasimodo daherkommt, geistert sie erstmal ein paar Wochen in meinem Kopf herum. Bis zum Nächsten dann. "Alte Männer sind der pure Sex" behaupte ich aber an dieser Stelle erstmal nicht, sonst kann ich mich ja gleich wahlweise ins Playboy-Mansion oder in eine PDSK (Patrick Dempsey Suchtklinik - auch wenn sich meine Fixierungen durchaus auf reale Personen beziehen) einliefern lassen.

Sick. Diese Kategorie heißt auch nicht umsonst "This is gonna take decades of therapy"...

Sonntag, 23. März 2008

Me and Mummy McGee

In letzter Zeit verstehe ich mich erstaunlich gut mit meiner Mutter. Wirklich, für mich ist das sehr sehr erstaunlich, an und für sich habe ich knapp 10 Jahre damit verbracht, gegen sie zu arbeiten, sie zu ignorieren, sagen wir einfach: ich war ein schwieriges Kind... das lag wohl a) an der Pubertät (wie sehr ich dieses Wort heute noch hasse) b) war und bin ich sowieso mit mir selber unzufrieden c) dachte ich, dass ich es bei meiner Oma oder meinem Papa besser hätte, weil die sich nicht jeden Tag mit mir rumschlagen mussten und ich demzufolge keine Streitereien mit ihnen hatte... Aber vor ziemlich genau einem halben Jahr habe ich plötzlich von alleine angefangen, mit ihr zu reden, im Wohnzimmer zu sitzen als alleine oben vorm Computer. In diesem halben Jahr haben wir so etwas wie eine durchaus freundliche Beziehung aufgebaut! Das liegt wohl vor allem daran, dass ich das zulasse, wenn auch unbewusst; meine Mama hätte sich das sicher immer schon gewünscht. Angefangen hat das wohl alles damit, dass meine Panikattacken angefangen haben und ich sie brauchte, immer noch brauche, schon allein als medizinische Beruhigung, schließlich ist sie ja ausgebildete Heilpraktikerin. Und als in-den-Arsch-Treterin, Motivationshilfe, Unterstützung. Vielleicht kann ich daraus ja lernen, dass negativ anmutendes nicht immer nur durchweg negativ ist. Natürlich schränkt mich die Panik ein, aber sie hat mich wohl auch offener gemacht und vor allem wach gerüttelt, mir gezeigt, dass ich endlich etwas für mich tun muss. Gesund werden, anfangen zu leben. ("Nach Ostern dann", sagt das alte Ich. Das neue ist noch etwas beeinflussbar und hört leider nur allzu gern auf das alte. Hach.)

Freitag, 21. März 2008

Schokolade statt Sex

Ich bin kurz davor, nein, gerade dabei 50g zarte Vollmilchschokolade zu essen. Im Moment lutsche ich an einem Paar langen Ohren - oder knabbere vielmehr und kaue genüsslich, lutschen ist nämlich kein Programm, das in meinem Kiefer gespeichert ist. Klingt gefährlich, wenn ich ein Halsbonbon im Mund habe. Oder einen LUTSCHer. Krach knirsch. Vorhin habe ich "Die fabelhafte Welt der Amélie" im Free-TV angesehen (nicht, dass ich den Film nicht auf DVD hätte, nein, aber mit Werbung dazwischen ist er sicher gaaanz anders!) und währenddessen mein zweites Knäuel Wolle verstrickt. Das Ende musste ich also ohne Beschäftigung ansehen, meinen Fingern hat das gar nicht gefallen. Unbewusst habe ich sogar angefangen, an den Nägeln zu kauen und mit den Fingern seltsame Bewegungen zu machen. Let them get more yarn, wo war noch gleich die Adresse vom Handarbeits-Onlineshop?! Amélie... manchmal bin ich überzeugt davon: das bin ich. Verträumt, spleenig, anders, hat immer die Lösung für die anderen, kann sich aber selbst nicht helfen. Lebt ihr Leben mit anderen, für andere, befindet sich den ganzen verdammten Tag in ihrer Traumwelt und vergisst, rechtzeitig aufzuwachen. Mademoiselle Amélie ist 23,xx Jahre alt, es ist September in Paris, sie hatte Sex mit ihrem Traummann, endlich, nachdem sie die Welt um sich herum verbessert hat, und hat es geschafft - sie lebt endlich. Mademoiselle Catherine ist 19,85 Jahre alt, es ist März im nasskalten Niederbayern, sie biss gerade in das letzte Bisschen ihres Schokoladenhasens, endlich, nachdem sie die Welt um sich herum in wirres Chaos gestürzt hat, und hat es geschafft - sie hat den 7245,25sten Tag überlebt, ohne zu leben. Schokolade ist also doch Liebesersatz. Macht aber nicht glücklich. Mit Liebesentzug wurden schon beachtliche Erfolge erzielt, ob das wohl auch mit Schokoladenentzug funktioniert? (Wo war noch gleich der zweite Hase versteckt? Gibt es eigentlich auch Osterkatzen? Wie die wohl schmecken... Brauche langsam eine Kategorie namens Schokostudien. Habe gerade festgestellt, dass es mir viiiieeel schlechter geht, wenn ich Schokolade/Süßes esse, als wenn nicht: Schuldgefühle, mir ist schlecht, Kopfschmerzen, Hüften schwellen an, Sucht wieder voll da. Außerdem habe ich einen fetten Schokofleck auf dem Pulli. Verdammt.)

Strick-Zwischenbilanz: 23cm
Music: Minnie Riperton - Les Fleurs
Mood: crappy

Samstag, 15. März 2008

what if?

Eigentlich verdrehe ich ja immer genervt die Augen, wenn mich meine Oma mal wieder in die typische Frauenrolle drängen will und mich zum Abwaschen bewegen will, zum Abnehmen, mich über nicht-existente, dennoch potentiell eheähnliche, Verhältnisse ausfragt, mir in den nächsten beiden Jahren noch eine Schwangerschaft andichtet. Schließlich bin ich ja modern, unabhängig, gleichberechtigt, mein Bruder kann genauso gut abwaschen wie ich, Kinder will ich sowieso nicht, Männer brauch ich nicht, hab genug mit mir selber zu tun.
Aber insgeheim ist mein Plan B, wenn mir Plan A doch nicht so gut gefällt... "Karriere" an den Nagel hängen, ein kleines Lebensmittelgeschäft führen (oder etwas ähnlich ambitionsloses), in Großbritannien leben, irgendwo, ganz egal, mit einem tollen (englischen?) Mann verheiratet sein, viele Kätzchen, vielleicht auch ein Kind. Juliet. Irgendwann mal. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Kätzchen müssen auf jeden Fall dabei sein! (und ein Haus in England auch :)

Sonntag, 2. März 2008

Ein Ablenkungsbeitrag.

Damit das Erste, was ich lesen muss, keine so deprimierende Scheiße ist. Schnell, eine Schachtel Kätzchen!

Wenn ich ein Macher wäre und kein Analytiker, dann wäre ich vielleicht glücklich.

Es könnte sein, dass ich Angst habe zu sterben, weil ich mein Leben nicht lebe. Alles zieht an mir vorbei. Kein Wunder, wenn man da Panik bekommt, oder?

Es ist nur so wahnsinnig schwer, aus der Lethargie wieder herauszukommen. Besonders dann, wenn man so gut wie nichts anderes kennt. Es gibt lichte Momente, gute Tage, aber vor dem Schlafengehen zählt das nicht mehr. Kein Wunder, wenn ich mich unbewusst dagegen wehre. Aber wie lernt man, richtig zu leben? Meine Ideale und Ziele sind auf der einen Seite banal, auf der anderen Seite so einschüchternd, dass das Verwirklichen einer Art Angststarre weicht. Ich glaube wirklich, dass dieser Zustand absolut bezeichnend für mich ist. Angststarre. Aber die Gedanken im Kopf rasen und kommen zu keinem Ergebnis, führen zu keiner Reaktion.
Allerdings ist mir auch schon aufgefallen, dass man sich wahnsinnig schnell mit einer Situation identifiziert, sei es positiv oder negativ. Eine "Krankheit" wie z.B. Bulimie wird schnell zur Identität, wie ich finde, und das macht es dann wahnsinnig schwer, sich da rauszubringen. Schließlich muss man dabei alles, was einen ausmacht, aufgeben. Das ist hart, man braucht den obligatorischen Neuanfang mit Nachschlag, neuen Zielen und Ansichten nämlich. Und einer gehörigen Portion Selbstliebe, die leider so oft fehlt. Ich bin gespannt, wann ich endlich bereit dazu bin, mich aufzugeben. Und ein neues Ich zu erfinden. Katharina 2.0.

Ich bin dauernd auf der Suche,
und weiß nicht mehr wonach.
Ich zieh nächtelang durch Bars, immer der,
der am lautesten lacht.
Niemand sieht mir an, wie verwirrt ich wirklich bin
es ist alles nur Fassade, schau mal genauer hin.
Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg.
Du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht.
Du denkst ich hab alles im Griff
und kontrolliere was geschieht.

(ich hasse deutsche Bands.)

Samstag, 2. Februar 2008

teenage angst

Ich fühle mich heute viel jünger als mit 16, da war ich ein wirklich souveräner Mensch. Aber nein, ich werde stattdessen JETZT vor einen riesigen Haufen lebensverändernder Entscheidungen gestellt. Für jemanden, der so extrem unflexibel ist wie ich, mutiert sogar schon die Frage, was es zum Mittagessen geben soll, zu einer mittelschweren Krise. Und dann soll ich so riesige Projekte starten - studieren, Führerschein machen, neuerdings will man mich zum Ausziehen bewegen. ICH BIN DOCH NOCH SO KLEIN!!! Im übertragenen Sinne. Jedenfalls fühle ich mich kleiner als mit 16, und heillos überfordert. Wenn ich Bildungsministerin wäre, dann würde ich ein Schulfach einführen, in dem mal die richtig wichtigen Dinge unterrichtet werden - Entscheidungen treffen, Selbstmotivation, Lebensorganisation ;)) Gibt's da vielleicht was an der VHS? Hmpf. Und dann hält mich meine eigene Mama wahrscheinlich noch für... ich weiß nicht, "unamourös", nur weil ich genug mit mir selber zu tun habe und mich nicht noch um ein männliches Anhängsel kümmern will. Woah. Da ist es doch kein Wunder, wenn man zur Schokodroge greift. Arrividerci, ich setze meine Sonnenbrille und meine blonde Perücke auf und fahre zum Dealer meines Vertrauens. Blöd nur, dass ich die Perücke gerade erst ersteigert habe. Wird wohl nix.

Dienstag, 22. Januar 2008

I need a fix cause I'm going down - Down to the bits that I left uptown

I should begin to write exclusively in English. So my international friends could read about my crazy thoughts... and I could improve my English... Nein, andererseits ist eine "Randgruppensprache" viel anonymer ;))
Ich bin krank. Wahrscheinlich hab ich mich krank gemacht, indem ich mich gesund machen will. Entgiftungserscheinungen (plus gleichzeitig heilloses Überfressen mit Ziegenkäse und Walnussschnitten): Die ganze Nacht lang wach sein, abwechselnd vor und auf dem Klo. Heute morgen war ich also ziemlich leer. Hässliche Angelegenheit. Leider ist mir immer noch schlecht. Gut, damit komme ich immerhin zwei Tage lang nicht zur Arbeit, das macht dann: 2 days left. Das überstehe ich. Naja, Kranksein hat Vorteile... man hat ganz ohne schlechtes Gewissen nichts besseres zu tun, als den ganzen Vormittag über Sex and the City anzusehen... nachmittags das selbe in Grün mit der Fernbedienung in der Hand... und abends im Internet zu versumpfen, sich an die 100 neue Songs zu besorgen... ICQ-Menschen zu nerven, neue Blogs zu finden... viele viele Bücher... z.B. The Other Boleyn Girl, The Book Of Lost Things, This Diary Will Change Your Life, This Diary Will Change Your Life, Second Chance, Stoned, Naked and Looking In My Neighbor's Window, Anleitung zum Entlieben... Aber woher nehmen wenn nicht stehlen... Immerhin konnte ich mir das letzte HP-Hörbuch leisten...
Durch meine neuen Songs muss ich mich demnächst mal wühlen, dann gibt es neue Playlisten von mir :) Im Moment bin ich aber stark von "Happiness Is A Warm Gun - The Beatles" abhängig. Quite comfy.
Außerdem bin ich auf diesen Eintrag gestoßen, als ich neue Blogs durchforstet habe: "We should all really just be how we were as children. I mean, we were never under the influence of anyone telling us how to dress at that point in our lives. That is when we really were creative, and when we really made our own choices. And we would never dream of judging someone based on clothing at that time. Why should it be different now? Why is it that when people see me, they instantly have me figured out. I am a nerd/actress/writer/prude/punk. The thing is. It is not possible to judge based on clothes. We have become way to influenced by fashion magazines and people we look up to. So maybe the nerd/actress/writer/prude/punk was ment for someone else other than me?" Wie wahr... wenn ich einfach das anziehen würde, was mir gefällt - ganz unvoreingenommen... ich würde rumlaufen wie mit 8 Jahren... damals habe ich ausschließlich Wollstrumpfhosen und Röcke getragen. Ich habe Cord geliebt, bedruckte Kinderknöpfe. Lilafarbene Sonnenbrillen. Ponyfrisuren. Samtpullover mit aufgestickten Luftballons in allen Farben, ich hatte ein rotes Lieblingskleid mit gelben Blümchen... ein Nicki-Kleid in Schwarz mit aufgenähtem Katzenkopf aus Goldfarben... Micky-Maus T-Shirts, Spice-Girls-Fanshirts... Eine kiwigrüne Wickelbluse, ein kornblumenblaues Hippie-Batikkleid... Schmuck in allen Farben, neonpinkfarbene Herzerlkettchen, Glitzerarmbänder, bunte Haargummis... ich war so ein buntes Kind! Objektiv gesehen, aber vielleicht einfach auch nur nach heutigen Maßstäben? sah ich wahrscheinlich oft ziemlich bescheuert aus, aber das war ICH. Und heute? Schwarz... schwarz... schwarz... Perlenschmuck! A decent haircut, alles möglichst unauffällig. Mehr als 3 Farben finden sich nicht in meinem Schrank. Vielleicht sollte ich mich tatsächlich zurückbesinnen, hört sich nach wahnsinnig viel Spaß an!

Montag, 14. Januar 2008

My twentieth birthday is in a few weeks. I've decided that is a great time for my life to begin.

You got mail?

♥
Schreib mir!
Schenk mir was! (I will love you FOREVER)

ear candy

The Greatest - Cat Power
Seven Days In Sunny June - Jamiroquai
Hitten - Those Dancing Days
Sweet Little Lies - Fleetwood Mac
Acceptable In The 80's - Calvin Harris
Run Baby Run - Garbage
Happiness Is A Warm Gun - The Beatles
Oxford Comma - Vampire Weekend
This Time Tomorrow - The Kinks
Downtown - Peaches
Common People - Pulp
Science Of Silence - Richard Ashcroft
Faded Beauty Queens - The Thrills
Harder, Better, Faster, Stronger - Daft Punk
Let Me Know - Róisín Murphy

addictive

Gossip Girl
Stricken, Häkeln, Nähen, buntes Garn
der Schneewittchen-Look
"Skinny Bitch", Freedman & Barnouin
Frisches Obst und Gemüse
Minnie Riperton, Gabriella Cilmi
Sex and the City Revival
"Watching the English" - Kate Fox
Pro/Contra-Listen für Turnschuhe

Empfänger verzogen...

mein altes Zuhause

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nora (anonym) - 10. Mai, 10:37
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ah, ich schlaumeier habs jetzt doch hingekriegt =)
nora (anonym) - 9. Mai, 20:15

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Zuletzt aktualisiert: 13. Mai, 22:01

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