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this is gonna take decades of therapy

some days are better than others


"Some Days are Better Than Others is about the nuances of communication, the desperation of heartbreak, and the struggle to maintain hope through the passing of time. It’s a sad valentine to the forgotten discards of a throwaway society, and a story about knowing when to hold on, and when to let go." (trailer)

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Depression ist ja aus aktuellem Anlass irgendwie gerade en vogue und ich finde es einerseits ein bisschen lächerlich, dass sich alle mit wichtigen Mienen darauf stürzen, aber andererseits ist es vielleicht doch ein Schritt in eine gute Richtung. Ich empfehle diesen Artikel von Hendrik Steinkuhl, in dem mir blöderweise viele Beschreibungen ziemlich bekannt und durchlebt vorkommen. [...] potentiell selbstschädigenden Eigenschaften: Perfektionismus, Neigung zu übertriebener Selbstkritik und sicher auch die fehlende Fähigkeit zu vergessen. [...] Es ist, als ob die Körpertemperatur jeden Tag um ein Zehntel Grad sinkt, und irgendwann wacht man auf, steht nackt im Eiswasser und hat keine Ahnung, wie man da hingekommen ist.
Aber damit es nicht soweit kommt, lieber hier weiterlesen: Over the past several months, I've really been working hard on developing a better attitude about life and getting more accomplished. I used to be really negative, so I started reading up on what's helped for other people who weren't born with sunny dispositions and decided to try a few of their ideas.

Wintersonne

(un)Kräuter

So sieht Passau bei Sonnenuntergang aus. Leider nur gespiegelt in den Fenstern... wenn ich ein Foto auf der Brücke gemacht hätte, direkt ins große Orangefarbene hinein, läg ich jetzt im Klinikum - Feierabendverkehr... Also nur die beiden verwischten Bilder, beim Radeln am Inn entlang. Mich wundert es ja fast, dass der Schlamm dabei nicht bis auf die Linse gepritzt ist.
So, jetzt beeilen, Sachen packen, CDs brennen und Bilder ausdrucken, dann noch schnell zum Einkaufen huschen, den nächsten Zug erwischen... ich habe nämlich gerade erst erfahren, dass ich dieses Wochenende doch nach Hause muss. Morgen wird schließlich Geburtstag gefeiert (Miss Lexi, und ich bin neidisch, meine Lieblingszahl! 22...) Stress. Da merkt man mal, wie aufgeschmissen man ist ohne Technik und besonders ohne FUNKTIONIERENDE Technik - in diesem Fall ein bug im Instant Messenger, der alle Offlinenachrichten frisst. Merde.

Novemberblues bekämpfen

box of wax

In eine Pflanzkiste habe ich so viele Kerzen wie möglich gestellt... quasi ein kleiner Tischkamin in Ermangelung von Alternativen. Sieht allerdings sehr gemütlich aus und lässt einen vielleicht glücklicher durch den November kommen. Daran arbeite ich nämlich im Moment... an gemütlichen, heimeligen Tätigkeiten. Verbunden mit Neuem, Kreativen, schon wieder ein paar Vorsätzen, zum Beispiel Spaziergänge, weniger Prokrastinieren, halbveganes Essen (da ich Milch so schlecht vertrage).

Gestern Nacht habe ich aus zwei Kilo Kartoffeln Suppe gekocht - in meiner 4 Quadratmeterküche, mit zwei kleinen Töpfen und zwei lausigen Herdplatten. Die Hälfte ist mittlerweile auf dem Weg ins ewige Eis des Kühlschranks, ein anderer Teil zusammen mit Quark, Käse und Pilzen in meinem Magen. Letzte Woche habe ich zum ersten Mal selbst Brot gebacken und am Wochenende einen der besten Kuchen seit langem (Russischen Zupfkuchen; ich habe noch große Apfelstücke unter die Füllung gelegt).

Zum Häkeln, Stricken, Malen und Zeichnen hätte ich momentan auch wieder Lust, aber irgendwie finde ich nie so ganz die Ruhe dazu. Immerhin habe ich mir aber schon einen Beitrag für das ehrenWORT der Woche, "Unkraut", zurechtgelegt.

Am Freitag war im Zug eine Französin. Das hat man nicht nur gehört, sondern vor allem auch gesehen. Vielleicht ein Klischee, aber sie war sehr sehr schön... möglicherweise schon gute 50, aber äußerlich keine 40, schlank, sehnig, strahlende, wache Augen. Kein Make-Up, strenge Frisur, légère aber sehr elegante Kleidung. Wild gestikulierend und höchst charmant, nicht nur der Akzent. Beneidenswert.

Was noch? Ich habe endlich eine Schreibtafel... so richtig mit weißer Kreide auf Schwarz. Locken hatte ich vor einigen Tagen mit viel Aufwand ausnahmsweise auch mal, die Baustelle vor meinem Fenster nimmt kein Ende, ich schaue noch immer mit Vorliebe "Besser geht's nicht" mit Helen Hunt und Jack Nicholson wie gestern auf Kabel 1 (leider erst eingeschaltet, als Carol von Simon gezeichnet wird und endlich aufblüht).
Ich will: Einen Kalender gestalten. Mir ein blaues Oberteil kaufen und mit Goldschmuck kombinieren. Und Gelb und Rosé.
Außerdem müssen endlich meine Bilderrahmen und Buchstaben ihren Weg an die Wand finden. Das ist die schönere Seite des Muss, von Texten, die ungern geschrieben werden sollen und anderen Arbeiten schweige ich lieber.

Checkliste



(my boy = Jackpot auf allen Ebenen, yay!)

coincidences



Ich scrolle nach unten, lese den Text - *pling*, SMS. Lust, nachher Kaffee trinken zu gehen? Ein bisschen weniger sonntägliche Einsamkeit auf dieser Welt...

Glückwünsche in eigener Sache

experimental kitchen

Das Blog hat Geburtstag - es wird 2 Jahre alt! (hab ich gar nicht gemerkt... war schon Anfang Oktober so weit)
Im Januar bin ich dann schon fast 5 Jahre in der Blogosphäre unterwegs. Angefangen hat damals alles noch als "Besserwisserin" - es kamen "Splendid" (und der Tod durch die Schokolade), das seltsame Pseudonym "tippy-toe", das ich normalerweise nicht einmal verwende, schließlich der sprechende Name "present perfect"... ich bin gespannt, was da in der Zukunft neben ständigen Layoutwechseln noch so kommen wird.
Früher habe ich tatsächlich noch richtig viel geschrieben. Pseudojournalismus. Ich vermisse es kaum, eine automatische Weiterleitung war naheliegend... Virtuelle Tagebücher und Scrapbooks: eine kleine große Liebe von mir. Das Twittern hat sich als langweilig erwiesen, die Blogs werden mich immer begleiten, auch wenn ich irgendwann mal aufhören sollte. Happy Birthday, Bloggie! Kerzen auspusten, wünsch dir was!

Dein ängstliches, schwaches, herzerweichendes Miauen fehlt mir.

I miss the meow

five senses

schmecken:

eine Tasse (verziert mit Heckenrosen und entsprechenden botanischen Bezeichnungen) heiße Schokolade im wunderschönen Café Anton | der erste Nudelauflauf im neuen Ofen


fühlen:

mittags nach der Uni mit dem Liebsten zurück ins Bett und bis zum Arzttermin durchkuscheln, schlafen, Musik hören


sehen:

ganz Passau, von einer sehr verglasten Arztpraxis im 5. Stock aus | selbstbezogene Sitzmöbel in maigrünem Satin beim Kaffeetrinken


riechen:

die erste Ladung Wäsche - neue Maschine, neues Waschmittel, neuer Weichspüler... am nächsten Morgen roch das ganze Bett danach


hören:

George Harrison - I Got My Mind Set On You | Mumford and Sons - Little Lion Man | irgendeine Mix-CD und Mamas Stimme am Telefon

Sunday morning, she is gone.

(Beispiel)Katze. Objekt der Begierde. Miaujunkie auf Entzug.

Neue Stadt, neue Wohnung. Dass Umziehen so nervenaufreibend und anstrengend sein kann, hatte ich unterschätzt. Aber die Aufräumarbeiten gehen voran... Nur: wenn es einfach wäre, wär's ja langweilig... und so passen Schlüssel nicht, die Couchverpackung nicht in den Altpapiercontainer, sind die Jalousien kaputt und der Hausmeister im Urlaub (Dunkelheit ahoi!), gibt es vorerst keinen Internetanschluss wegen Signalschwäche... (wehe, das ist nicht in einer Woche erledigt, ohne Internet bin ich absolut hilflos!) Teuer ist auch noch alles, das Wetter wird scheiße, meine Wohnung ist ein Eiskeller und ich bin krank. Aaawesome. Aber eigentlich geht es mir ziemlich gut :) Ab morgen die letzte Woche vor Unibeginn... also die "Oh mein Gott ich hab doch keine Ahnung was wollt ihr alle von mir wie geht das denn bitte und wo muss ich eigentlich hin HILFE"-Woche. Ich vermisse meine Mama. Und meinen Kater. Er mich auch. So. Kostbare geklaute Internetzeit für heute vorbei. Bitte gute Schwingungen in Richtung Elektro Maier, Kabel Deutschland, Herrn Wagner und der Garant Hausverwaltung schicken, vielen Dank. Musik, absolut on-topic: The Beatles - She's Leaving Home

remains

home story
home story
before

remains
remains
after

In diesem Raum habe ich über siebzehn Jahre gelebt. Ich werde ihn sehr vermissen. Es schockiert mich gerade, wie kalt und leer es hier gerade ist. Mittlerweile hallt sogar das Tippen am Laptop... Die beiden hauchdünnen (Kinderbett)Matratzen machen es leider auch nicht besser.
Gestern also die große "Alles muss raus"-Aktion. Lief soweit ganz gut. Blöd, dass ich keine Bilder von den leeren Räumen gemacht habe... aber vielleicht lichte ich wenigstens den riesigen Berg an Umzugskartons und Möbelverpackungen ab. Zusammenbaudokumentationen sollten auch amüsant werden, da die Schränke vom Schweden sind und ich damit ganz allein bin. Es dauert sicher noch ein paar Wochen, bis alles einigermaßen am richtigen Platz ist... und vielleicht kümmert sich bis dahin ja auch jemand um meine kahlen, kühlen Hinterlassenschaften. Ein Teppich und ein Schlafsofa, anyone?




Hello! I'm Kathi and I like being creative. Drawing, painting, writing, taking pictures, crafting... I enjoy strawberries and cream, sunglasses, fresh bedclothes and laid-back days. This blog is about things which inspire me, illustration and random great stuff.

(intentions.)

healthy nutrition, creativity, some love, taking long walks, stealing some kitties

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(voices.)

jo
wird gemacht... hoffe ich komm dann auch dazu, selber...
tippy-toe - December 8, 01:47
ehrenWORT?
Liebe Kathi! Hast du Lust ein schönes Wort für...
ANNA (guest) - December 7, 17:54
oh danke! ich hatte komischerweise...
oh danke! ich hatte komischerweise mein emailprogramm...
tippy-toe - November 20, 18:12

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