teenage angst
Ich fühle mich heute viel jünger als mit 16, da war ich ein wirklich souveräner Mensch. Aber nein, ich werde stattdessen JETZT vor einen riesigen Haufen lebensverändernder Entscheidungen gestellt. Für jemanden, der so extrem unflexibel ist wie ich, mutiert sogar schon die Frage, was es zum Mittagessen geben soll, zu einer mittelschweren Krise. Und dann soll ich so riesige Projekte starten - studieren, Führerschein machen, neuerdings will man mich zum Ausziehen bewegen. ICH BIN DOCH NOCH SO KLEIN!!! Im übertragenen Sinne. Jedenfalls fühle ich mich kleiner als mit 16, und heillos überfordert. Wenn ich Bildungsministerin wäre, dann würde ich ein Schulfach einführen, in dem mal die richtig wichtigen Dinge unterrichtet werden - Entscheidungen treffen, Selbstmotivation, Lebensorganisation ;)) Gibt's da vielleicht was an der VHS? Hmpf. Und dann hält mich meine eigene Mama wahrscheinlich noch für... ich weiß nicht, "unamourös", nur weil ich genug mit mir selber zu tun habe und mich nicht noch um ein männliches Anhängsel kümmern will. Woah. Da ist es doch kein Wunder, wenn man zur Schokodroge greift. Arrividerci, ich setze meine Sonnenbrille und meine blonde Perücke auf und fahre zum Dealer meines Vertrauens. Blöd nur, dass ich die Perücke gerade erst ersteigert habe. Wird wohl nix.
tippy-toe - 2. Februar, 20:28