Ich lese gerade Gala - ein Leben. Ein Leben, das sich mehr wie ein großer, fantastischer Roman als die Biografie eines kränkelnden, russischen Mädchens liest. Großartig.
"Wenn es in New York legal wird, dann würde ich das auf jeden Fall tun. Meine Freundin will auch heiraten, mein Freund wollte das nie", sagte sie der britischen Zeitung "Mirror". Nixon hatte sich 2004 nach 15-jähriger Beziehung von ihrem langjährigen Lebensgefährten Danny Mozes, einem Englischlehrer, getrennt. Mit ihm hat sie zwei Kinder, Samantha (11) und Charles (5).
Lange schwieg Nixon, die in der beliebten TV-Serie die knallharte Rechtsanwältin Miranda spielte, über ihre Liebesbeziehung zu einer Frau. Sie wolle sich auch nicht in eine Schublade stecken lassen. "Ich war mein Leben lang mit Männern zusammen und ich habe mich noch nie vorher in eine Frau verliebt. Als es passierte, fand ich es gar nicht so seltsam. Ich definiere mich nicht. Ich bin nur eine Frau, die eine andere Frau liebt", so Nixon. (src)
"And the problem is that how many of us are killing ourselves every day? Who here has high blood pressure and is still eating salt and French fries? Who has been told that her liver is enlarged and unless she stops drinking she's gonna end up with liver disease and/or need a liver transplant? We create senseless acts of violence against ourselves every day. And we live in this amnesia that we're not." - Jamie Lee Curtis
Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem ich ungeduldig angemault werde. Allerdings nicht grundlos. Am meisten getroffen hat mich allerdings das "Bitte". ES TUT MIR LEID!! Wirklich. Ich bring zur Entschädigung nen Keks mit. Oder zwei? Leere Stunden - 46. Bzw. 31 + 15.
Schnell die Fingernägel lackieren. Morgen Auto fahren. Einmal französisch aussehen, bitte! Bin immer noch nicht erkältet. Positiv. Bekomme Bandscheibenvorfall vom Unitasche tragen. Negativ.
Ich habe es heute geschafft, drei Stunden lernend und übersetzend auf einer nasskalten Frühlingswiese zu liegen und mir trotz der drei Menschen, die besorgt vorbeigeschaut haben, bisher noch keine Erkältung/Blasenentzündung geholt zu haben. Das war aber auch schon alles an Positivem, was ich für heute aufbringen kann. Heute schreibe ich dann eben mal das auf. Kontraproduktiv, aber vielleicht blicke ich irgendwann zurück und lache mich selber aus: "Ha! Was hab ich denn an einem Montagabend Ende April 2008 für harmlose Problemchen gehabt?!" oder noch besser: "Tja, kommt Zeit kommt Rat, mittlerweile bin ich ein zufriedener und glücklicher Mensch". Ich kratze Nagellack schichtweise ab. Ich mache enorm peinliche Witze, die niemand versteht. Ich murmle gerne vor mich hin, weil ich eigentlich gar nicht will, dass mich die anderen verstehen. Ich kann mich nicht entscheiden. Ich drücke Pickel aus. Ich bin egoistisch. Ich habe staubtrockene Haut und bekomme langsam Haarausfall. Ich bin nicht freundlich genug zu den Menschen, die ich liebe, die mich lieben - ich kann Zuneigung einfach wahnsinnig schlecht zeigen. Ich ziehe mich an wie eine 40jährige. Ich werde nächsten Monat 20, 20 mit einer ZWEI vor der Null, wäre aber viel lieber... 10? Ich fühle mich manchmal uralt, aber meistens wie ein Kleinkind. Ich habe Angst vor der Veränderung und der Verantwortung. Um mich herum fangen alle wie wild an, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Mit Anfang 20? HILFE! Wie war das noch mit meinem letzten Kindergeburtstag? Ich bin schüchtern. Ich fühle mich minderwertig in Gegenwart von schönen Menschen. Schlauen, gemeinen, arroganten Menschen. Allen Menschen! Allen! Aber besonders schönen. Hmpf. An manchen Tagen fühle ich mich ok, an manchen sehr hässlich, in wenigen seltenen Stunden wunderschön. Ich ignoriere mein Übergewicht "optisch" und auch wie es mich belastet, ich kämpfe dagegen, aber am Ende siegt immer die Faulheit. Ich glaube, ich trage alle meine Unzulänglichkeiten und Komplexe vor mir her, ganz unbewusst wirke ich also auch so verschlossen und seltsam, wie ich bin. Ich glaube, dass die Menschen das merken und darauf reagieren. Nicht alle, aber doch viele. Die Ausstrahlung eines Menschen macht eben viel aus. Ich wasche mir die Haare meistens einen Tag zu spät. Ich bin völlig unfähig, Ordnung zu halten. Ich bin viel zu verliebt in meine Katzen. Niemand ist verliebt in mich. Oder war es je. Ich bin der Freak, der Kumpel, der Kummerkasten. Ich warte immer auf bessere Zeiten. Aber bis jetzt ist ohne mein Zutun noch nichts besser geworden. Ich lerne selten aus Fehlern. Ich kann nicht gut damit umgehen, wenn Menschen viel weniger wissen, wie ich. Ich rede lieber mit älteren Menschen, als mit denen meiner Generation. Meistens. Manchmal weiß ich mit verwirrten alten Herrschaften aber auch einfach nichts anzufangen. Genauso wenig, wie mit Kindern. Ich fange viel an, und bringe es nicht zu Ende. Ich kann von einer Sekunde auf die nächste ein ganz anderer Mensch sein. Zumindest nach der Selbstwahrnehmung zu urteilen. Ich tendiere dazu, mich sowohl zu über- als auch zu unterschätzen; in manchen Gebieten rede ich mir schon seit Jahren Illusionen ein. Wahrscheinlich glaube ich mittlerweile daran. Ich träume den ganzen Tag vor mich hin und schmiede ehrgeizige Pläne, tu aber nie etwas dafür. Ich sehne mich nach so vielem, tu aber nie etwas dafür. Entweder sind meine Wünsche und somit die Motivation nicht stark genug... oder ich schiebe alles einfach gedanklich wieder in die Zukunft. Ich lebe sehr seltem im Hier und Jetzt - meistens in der Vergangenheit, sporadisch auch in der Zukunft. Ich denke immer, dass ich alles schon ganz alleine und ohne Anstrengungen kann und wundere mich dann, wenn ich "versage". Ich mag meine Nase nur an 6 Tagen in der Woche. Ich weiß ganz genau, was zu tun ist, und schaffe es nicht, das umzusetzen. Ich kaufe Bücher, die ich nicht lese. Etwa 50% meiner Buchbestände sind unvollendet. Ich lese viele Bücher gleichzeitig, aber wenn mir eines nicht zusagt, verstaubt es im Stapel ganz unten. Überhaupt lese ich eigentlich viel zu wenig. Von allem ein bisschen, nichts Ganzes, nichts Halbes... es ist wirklich peinlich, dass ich heute etwa zehnmal weniger lese als mit... 12? Obwohl ich gleichzeitig sicher zehnmal mehr Bücher und Geld habe. Ich bin ein Sammler. Ich horte alles in Kisten, Regalen, unter dem Bett oder einfach auf dem Schreibtisch. Allerdings genieße ich von Zeit zu Zeit auch das Wegschmeissen. Ich bin sehr beeinflussbar und adaptiere gerne fremde Meinungen und Vorlieben. Ich hasse Dienstage. Ich kenne keine Liebe. Nur Schwärmereien. Für Fahrlehrer. Zum Beispiel. Ich fühle mich an manchen Tagen wie "die Königin der Welt", viel häufiger allerdings wie der letzte Trottel. Überhaupt. An diesen Tagen ist das Leben ein einziges Spießrutenlaufen. Ich habe zu viele Schuhe, die ich nicht anziehe. Ich mache zu viele Fehler bei meinen Führerscheinfragebögen. Ich mache gerne absichtlich das, was schlecht für mich ist, obwohl ich eigentlich immer auf meinen Vorteil bedacht bin. Ich warte noch auf meinen ersten richtig langen tollen intensiven Kuss mit dem Richtigen. Ich bekomme leicht ein schlechtes Gewissen. Das kann ich wirklich körperlich spüren. Ist das normal? Wenn ich weiß, dass ich gerade etwas Un(ge)rechtes tue, jemanden ausnutze oder jemand viel zu nett zu mir ist, dann sticht es irgendwo zwischen Bauch und Brust. Ein gemeines Gefühl. Ich gehe immer den leichtesten Weg. Meine Ziele sind immer utopisch, deswegen erreiche ich nie etwas. Ich bin wahnsinnig perfektionistisch, aber komme nie an meine Vorgaben, deswegen gebe ich meistens gleich ganz auf. Nach außen hin sieht das dann aus wie das glatte Gegenteil von Perfektion. Ich lasse meine Freunde nicht wissen, wie sehr ich sie mag. Ich genieße schlechte Medien mehr als gute. Ich fühle mich so verdammt unvollständig. Insgeheim will ich heiraten und Kinder. Aber psst. Insgeheim mag ich Pink. Und Glitzer. Und auch Pferde, ein kleines bisschen. Aber das ist alles nicht ganz so geheim. Ich bin einfach noch kein großes Mädchen. Ich lüge gerne. Nein, eigentlich erzähle ich modifizierte Wahrheiten. Ich mag das Playboy-Cover von Fiona Erdmann. Ich KENNE Fiona Erdmann, verflucht. Ich fühle mich ohne schminke nackig. Und ganz ganz unsicher. Ich kaufe gerne ein. Viel zu gerne. Ich kann nicht sparen. Finde Unterarme sehr ästhetisch. Mir fehlt die Kraft zu Veränderung. Es macht mich manchmal traurig, dass ich andere Menschen nicht ändern kann, obwohl es mich eigentlich noch viel trauriger machen sollte, dass ich es nicht schaffe, mich selbst zu ändern.
to be continued, eigentlich sollte das hier alles offline laufen. Ich bin viel zu ehrlich ;)
vor allem vernünftig essen (next to no Milchprodukte at all, viel Gemüse und Obst, sehr wenig Zucker - und vor allem meine Portionsgrößen reduzieren. Und, klar, den Fernseher dabei weglassen, gut kauen, mind. 2 Liter Wasser trinken etc. pp.)
mich jeden Tag bewegen - bei meinem miserablen Zustand reichen schon Spazieren gehen, lang Rad fahren, Yoga auch wirklich 10-15 Minuten durchhalten. Am besten auch viel an die frische Luft gehen, heute war soooo ein schöner Tag. Zumindest wettertechnisch gesehen.
EFT ausprobieren - als Hilfe, um die Panik nicht mehr in mein Leben zu lassen, und die letzten Reste langsam rauszuschmeissen. A change is gonna come! Tatsächlich fühle ich mich - ganz von selbst - seit einer Woche viel tatkräftiger und mutiere zum Frühaufsteher. Das will ausgebaut werden :)
mich jeden Tag eine Stunde auf die Uni konzentrieren. Ich merke schon, wie ich wieder in alte Kollegstufengewohnheiten verfalle: "Ohne Lernen klappt's genauso gut" (das Traurige dabei ist, dass ich mit dieser Methode wirklich weit gekommen bin und mein Abi fast nebenbei geschrieben habe...)
uuuuund als kleines Sonderbonbon: meinen Geburtstag planen! Zwei Jahrzehnte gibt es mich jetzt schon - aber ich plane ein kleines Revival: eine waschechte Kindergeburtstagsfeier! Picknick, Seifenblasen, schlechte Musik (meien Bravo Hits haben überlebt!), Topfschlagen und ähnlich infantile Spiele, Kinderserien, Verkleidungen... klingt bis jetzt nach einer enorm großen Menge Spaß! Muss sofort Einladungen designen. Hach. Ideen sortieren. Und eventuell mein eigenes Geburtstagsgeschenk organisieren. Ein seeehr großes Matchboxauto ;)
Klingt gut, vor allem wenn es sich hierbei nur um vage, subjektive Zusammenraffung von den Unwichtigkeiten der letzten Woche(n?) handelt.
Meine erste Uniwoche ist vorbei. Ganz klar, ich bin maßlos überfordert und hoffe, dieses Semester einigermaßen heil über die Bühne zu bringen. So viele neue Herausforderungen, aber bis jetzt habe ich das Meiste noch geschafft. Gut, eine Vorlesung habe ich schon aufgegeben und zum enthusiastischen Lernen und Lesen muss ich mich auch noch motivieren... aber man wächst sicher irgendwann rein. Wirklich, dieser STRESS! Sowas von ungewohnt nach einem halben Jahr fast gar nichts tun. Gleichzeitig habe ich aber auch mitbekommen, dass das Studieren eine ziemlich angenehme Sache sein soll, wenn man Zeit hat und es auf ein, zwei Semester mehr oder weniger nicht ankommt :) Auch wenn mein Stundenplan beschi**en ist, wenigstens bin ich ein Mo-Di-Do-Student. Nur dreimal die Woche zwei Stunden Zug fahren. Puh. Ich bin gespannt, wann der Punkt erreicht ist, an dem ich diese Pendlerei endgültig satt habe. Vermutlich seeehr bald *g.
Ansonsten... bin ich heute früh aufgewacht, nahezu ausgeschlafen, obwohl es SEHR früh war, habe mich zu Róisín Murphys "Overpowered"-Album (dem genialsten Album seit langer, langer Zeit - dazu kann ich sowohl einschlafen als auch wachwerden) auf Lautstärke 50 gesellschaftsfähig gemacht und bin mit einer Banane im Handgepäck ins Fahrschulauto gehüpft. Ich bin schockiert, wie unerwartet viel Spaß Autofahren trotz meiner - moderaten aber andauernden - Panik macht. Liegt sicher an Stuntman Mike. Blöd jetzt, dass der Mann Kinder hat und eine rumänische Geliebte. Hach. ZU schade. (Lieber Mike, falls du das je lesen solltest, ich mach nur Spaß. Ich kann eh kein Wort Rumänisch, habe schon zwei Kuchenplatten zu Hause und kann mit Saxophonen wenig anfangen. Hab dich aber trotzdem lieb. Entschuldigung für alles, was ich der Kupplung und deinen Nerven zumute. Je t'embrasse, deine Crazy Jane). Tja. What else. Ich spiele zur Zeit wieder Super Mario 2 am Game Boy und Tetris... heute habe ich zwei Kuchen gebacken, eine Gartenbank gebaut und dabei zwei Schrauben geschrottet, bin ohne Führerschein mit vier verschiedenen Autos gefahren (wenn auch nur in die Garage/2 Meter vorwärts/2 Meter ununterbrochenes Abwürgen und Autobesitzer weiterfahren lassen). Gestern habe ich festgestellt, dass ich in den letzten Monaten fast 10kg abgenommen habe. Glänzend, bis nächste Woche müssen das dann MEHR als zehn sein :) Ich bin permanent fertig und stelle überrascht fest, dass ich zum Früh-Aufsteher-Früh-ins-Bett-Geher mutiere. WAAAH! Morgen ist Flohmarkt. Ich liebe meine native-speakers-Dozenten: Sarah, Rick, HEATHER! Ich will Sushi mit Avocado. Und pinkfarbene Fingernägel. Ich habe keine Lust, bis morgen 30 Servietten zu "Schiffchen" zu falten. Und erst recht nicht, sie am Sonntag bei der Kommunion von meinem Teller pflücken zu müssen. Es ist halb 11 und es fühlt sich an wie drei Uhr morgens. Ich muss Yoga machen. Lesen. Lernen. Aufräumen. Ich will Mr. Mikes Zuhause sehen. Ich bin zu neugierig. Ich bin komisch.
Ich bin m ü d e.
The Greatest - Cat Power
Seven Days In Sunny June - Jamiroquai
Hitten - Those Dancing Days
Sweet Little Lies - Fleetwood Mac
Acceptable In The 80's - Calvin Harris
Run Baby Run - Garbage
Happiness Is A Warm Gun - The Beatles
Oxford Comma - Vampire Weekend
This Time Tomorrow - The Kinks
Downtown - Peaches
Common People - Pulp
Science Of Silence - Richard Ashcroft
Faded Beauty Queens - The Thrills
Harder, Better, Faster, Stronger - Daft Punk
Let Me Know - Róisín Murphy
addictive
Gossip Girl
Stricken, Häkeln, Nähen, buntes Garn
der Schneewittchen-Look
"Skinny Bitch", Freedman & Barnouin
Frisches Obst und Gemüse
Minnie Riperton, Gabriella Cilmi
Sex and the City Revival
"Watching the English" - Kate Fox
Pro/Contra-Listen für Turnschuhe